Is this a thing? Revenge Porn

Is this a thing? Revenge Porn

Zuerst dachte ich an ein Spielfilm-Genre, wie Torture Porn, etwas in Richtung asiatischer Hass-Tradition à la Park Chan-wook, der meiner Meinung nach ziemlich überschätzt wird (zur Bestätigung dieser unter Cineasten stark verpönten Ansicht reicht schon die von ihm kommentierte Version seines besten Filmes Oldboy). Dann las ich darüber einen Artikel, weil eine ziemlich heiße YouTube-Aktivistin für gleichgeschlechtliche Liebe, ihren Ex-Macker deswegen verklagte. Und dann fiel mir auf, dass ich mir ganz bestimmt schon mal auf so was einen runtergeholt habe, weil ich es für freiwillig veröffentlichte Amateur-Pornografie hielt. Na wat jetz‘ nu, wat heeßt det jetz‘? Richtig geraten, Revenge Porn bedeutet Außenstehenden zugänglich gemachte Privataufnahmen sexueller Natur, bei deren Veröffentlichung kein Konsens aller Beteiligten vorliegt. Aus Rache. An denen ohne Konsens.

Man fantasiere sich zusammen, man browst wie jeden Tag sechs Stunden durch die einschlägigen Portale und findet auf einmal ein Video eines Familienmitglieds, eines nahen Verwandten, Freundes oder ähnlich bekanntem. Manche mögen da nicht zu wichsen aufhören. Ich würde fragen: „Um Himmels Willen, nein, bitte lieber Gott, DU machst Pornos?!?!!? Ich hab da ein paar innovative Ideen, die du mal mit deinem Partner ausprobieren kannst und die dir sicher Klicks bringen. Meine Freundinnen hatten da nie Bock drauf. Will aber Gewinnbeteiligung!“
Oder noch eine Ecke stranger: Man entdeckt sich selbst im Video?! Vielleicht weil es heimlich gedreht wurde????? Kann mich an zwei Clips erinnern, wo der männliche Darsteller wie ich aussah, nur leider weniger gut bestückt, weswegen ich nicht damit angeben kann. Außerdem ficke ich weitaus besser als diese Jungs, hab die krasseren Moves, den tighteren Rhythmus, den schnelleren Maschinengewehr-Ficktakt, die tieferen, G-Punkt-punchenden Stöße, sogar das geilere Vorspiel und eloquentere Dirty Talking …

Wisst ihr Bescheid.

Wie würde ich mich fühlen, wenn jemand von mir deutlich sexuell gefärbtes Material ins weltweite Internetz hochlädt oder (noch schlimmer!) gezielt im Verwandten-/Freundes-/Bekannten-/Dunstkreises verteilt? Der nichtexistente Gott weiß, dass es dererlei Footage zu genüge gibt. Anfänge einer Beziehung werden mit mir durch das überschwängliche Senden von Bildern meines Schwengels besiegelt. Fuck, es gab schon schlechtere Gründe, warum ich Frauen Bilder meines Penisses geschickt habe. Dazu noch die vielen Video-Snippets (Schwanz im Fleshlight, Spermaweitspritzen über den Tisch, auf ausgedrucktes Bild der Empfängerin wichsen, mit dem Ständer ein Schlagzeugsolo auf einem Hocker spielen …), die Audioaufnahmen lauten Gestöhnes (von mir, einer oder mehrerer Damen während des Aktes, von der mithörenden Nachbarin mit ihren Anfeuerungsrufen und masturbatorisch herbeigeführten Orgasmen T…), die mehr oder minder artsy zusammengeschnittenen Pornofilmchen, in denen ich genauestens dafür sorgte, dass man das Gesicht der Frau nicht sieht (ich begründete das mit „Respekt“ gegenüber der Frau, die das Recht hat, anonym zu bleiben, dabei wollte ich einfach nur nicht abgelenkt werden von [insert a politically incorrect joke who will butthurt a lot of people]). Super, die verteilende Person müsste dann nicht mal aufwendig dafür sorgen, sich selbst unkenntlich zu machen! Ganz toll, Roger. Super mitgedacht!

Either way, Rachepornografie kann nur der Ursprung einer schwerst asozialen Persönlichkeit sein, egal wie verletzt oder gekränkt die arme Seele sein mag. So einen Mist kann man nicht schönreden. Wie kommt man nur da drauf? Es ist ein Akt dreckigster Gewalt gegenüber jemanden, den man angeblich mal geliebt hat. Etwas, das mich so oft verwundert. In den Beziehungen, die ich hatte, war es nur in einer (meiner ersten festen Beziehung) möglich, ehrlich Freunde zu bleiben. Sie hatte sich von mir getrennt. In allen anderen Beziehungen trennte ausnahmslos ich mich (wer mag nach diesen letzten zwei Sätzen wild psychologisieren? Roger gibt den Schmerz weiter, den er nach dem ersten Aus nicht verarbeiten konnte?) und war damit langfristig Diffamierung, Ausgrenzung und was sonst noch ausgesetzt. Da konnte ich so ehrlich, einfühlsam, nett, ruhig und/oder schuldbewusst formulieren wie ich wollte, selbstlos Unterstützung, Freundschaft und Mitgefühl anbieten. Sie wollten das alles nicht; sie wollten mich. Paradoxer geht es kaum. Gib nicht, was sie verlangen, und du hast einen Feind bis ans Lebensende. Erinnert an das kindische Verhalten radikaler Feministen?
Es war schon nicht leicht eine Beziehung persönlich zu beenden. Keinen freundschaftlichen Kontakt mehr zu dem Menschen aufnehmen zu dürfen, den man mal sehr geliebt hat, doch mit dem man die amoröse Form der Liebe nicht weiterführen möchte/kann, das ist ein Stich bis zum Schaft, auf dass das Messer noch lange sichtbar stecken bleibt. Gegen Ende einer Beziehung und darüber hinaus zeigt sich die ungedrosselte miese Seite eines Charakters.
Intime Details in einer schädigenden Weise zu verbreiten (von mündlich oder im Messenger verbreiteter Geschichte, bis zum Screenshot* oder Smartphonefilmchen) ist ein verfickter Bitch Move. Und ihr Frauen dürft euch da nicht rausnehmen. Ihr seid untereinander gut vernetzt. Ich bin mir sicher, dass jede der Freundinnen meiner Ex-Damen darüber Bescheid weiß, wie mein Schwanz beschaffen ist und wie ich ihn benutze, wenn ich nicht pisse, wobei es zu letzterem Überschneidungen geben mag. Kann man daran erkennen, wie auf einmal Freundinnen der metaphorisch Verblichenen anstehen, in der Hoffnung, etwas Schwanz abgreifen zu können. Anekdotische Evidenz aus meiner sicherlich verzerrten Wahrnehmung, ich weiß.

In diesem Absatz könnte ich mich dezidierter und ausführlicher darüber auslassen, wie verfickt unfair und asozial das ist; darüber, wie sich die Opfer fühlen, welche weitreichenden Konsequenzen es haben kann (familiär, im Social Circle, beruflich …), wie belastend und schmerzhaft es für sie ist … falls vorhanden wird Vertrauen wissentlich gebrochen, auf jeden Fall wird eine Grenze überschritten. Am Grenzzaun bleibt der Körper des Aggressors hängen und legt mit jedem weiteren Schritt nach vorne eine verdreckte Seele in all seiner Niedertracht frei. Es ist beschämend. Dennoch beschränke ich mich auf den Appell: Lassen. Ernsthaft. Lass das. Werd erwachsen, du bemitleidenswerte Pussy.

Somit hätten wir neben „Sei kein eifersüchtiger Vollarsch, der andere bedroht“ (wer denkt, damit sind nur Männer gemeint, ist ein Sexist!!!) noch ein weiteres Just Don’t: Verbreite keinen sexuellen/erotischen Content deines Partners/deiner Partnerin, wenn der/die das nicht will! Schon gar nicht aus Rache, du bemitleidenswertes Stück Scheiße! Dafür sollte man dir eine Nagelfeile in die Harnröhre schieben! (Wer erneut denkt, damit wären nur Männer angesprochen, ist wirklich ein verfickter Sexist …)

„Die Jungs sollten mir dankbar sein, sie so zu sehen. Keiner will die Katze im Sack am Sack.“

* Anmerkung: Ja, in diesem Blog habe ich selbst einige Screenshots aus Messengern veröffentlicht, JEDOCH anonymisiert. Doppelmoral kann man mir hier nicht unterstellen. Dafür an sämtlichen anderen Stellen.

~ Kommentier das nicht, du Pussy. ~

Tinder-Träume Teil 2 (Erstes Date, 24.04.2018)

Tinder-Träume Teil 2 (Erstes Date, 24.04.2018)

~ Hier Teil 1 lesen. ~

Sie hasse es auf Kellner warten zu müssen (no shit?). In China liefe das ganz anders.
„Ich hatte dich ja zum Chinesen eingeladen, aber du wolltest nicht.“
„Deine Chinesen sind in Deutschland, die sind genau so. Das Essen ist auch schrecklich.“
„Ähm, es ist Chinesisch.“
„Es ist deutsches chinesisches Essen. It’s so different and terrible.“
Später bekam ich dann einen Hinweis darauf, welche Art chinesischen Essens sie so bevorzugte (ein Grapefruitsaft-farbener Mund, für den man, bei europäischen Essgewohnheiten, schon einen ganz besonderen Fetisch braucht, um ihn küssen zu wollen).

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Tinder-Träume Teil 1 (Erstes Date, 24.04.2018)

Tinder-Träume Teil 1 (Erstes Date, 24.04.2018)

Hätte man mich gefragt, hätte ich nicht gedacht, dass das Date so strange werden würde. War viel zu früh da, also flanierte ich noch ein bisschen durch das Parkgelände des Krankenhauses, in dem ich arbeite. Ich parke dort oft mein Motorrad, wenn ich in die Stadt gehe, weil ich mich dort umziehen konnte und es immer irgendwo ein sicheres Plätzchen für mein Bike gab. Könnte Sera auf der von der Abendsonne beschienenen Sitzbank gewesen sein, die Assistenzärztin, die ich so sehr liebte, dass ich sie verlassen musste. Hat sie überrascht und sicher auch frustriert. Blog-Beitrag dazu wird folgen.

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Elements of Crime

Elements of Crime

Träumen wir etwas, finden wir häufig Versatzstücke bzw. inspirativen Ursprung in Dingen, die wir zuvor erlebt oder gedacht haben. Vermute ich zumindest. Kann natürlich auch sein, dass ich Muster erkenne, wo keine sind. Werde nochmal in einem Blog-Beitrag zu wiederkehrenden Träumen kurz, keineswegs tiefgründig, darauf eingehen. Hier ein Versuch der Veranschaulichung anhand zuvor erlebter Dinge:

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aiversuht (oder so ähnlich)

aiversuht (oder so ähnlich)

indoeuropäisch ai = Feueralthochdeutsch eiver = das Herbe, Bittere, Erbitterung und althochdeutsch suht = Krankheit, Seuche

– Aus wikipedia, Artikel zu „Eifersucht“.

Um 15.15 Uhr die einfachste Klausur ever geschrieben. Psychologische Grundlagen. Fallbeispiel und fünf Fragen dazu. Angesichts der riesigen Masse an Lernstoff, absolutes Glück. Ich habe an drei Tagen extrem halbgar gelernt, alles mal überflogen, wenig verstanden. Und dann so eine einfache Klausur. Bei einer Dozentin, die fast alle meine Fragen und Beiträge in den Vorlesungen nicht verstehen konnte (ich tippe auf Sprachbarriere). Eine Dozentin, die mich durch ihren Sprachstil (Stottern, oft falscher Satzbau, unbeendete Sätze …) massiv überanstrengte. Eine Dozentin, bei der ich fast schon überlegte, ihr eine vernichtende Kritik auf den Evaluationsbogen zu schreiben. Jetzt ist sie meine beste Freundin.

Beste Freunde werde ich nicht mehr mit einem Dude, der mir gestern folgende Nachricht auf Facebook schrieb:

Zu dem Zeitpunkt saß ich gerade im Anatomie-Unterricht und lernte heimlich für die Psychologie-Klausur. Ich war völlig verwirrt, überrascht, dachte an die vielen Mädchen, mit denen ich dieses Jahr zu tun hatte und noch habe. Ich wusste, dass das irgendwann passieren konnte. Dabei will ich keinem Kerl das Mädchen wegnehmen. Unnötige Last für mich und Erleichterung für die Jungs, die ich nicht kenne.

Seine Facebook-Bilder sagten mir nichts, außer, dass er auf schlechte Hip-Hop-Klamotten im Jesse-Pinkman-Style abfuhr. Auf seinem Hauptprofilbild hatte er ein lächelndes Baby am Arm, das wie der wundervolle Sohn meiner Cousine aussah. Aber der ist auch Asiate und sorry, die kann man schon mal verwechseln (rassistischer Roger ist rassistisch). Und weswegen sollte der auf einem Bild mit diesem Drogenopfer zu sehen sein?

Was mich jedenfalls richtig ankotzte war, dass dieser verdammte Idiot mir drohte und irgendwas von seiner verfickten Geduld faselte, ohne, dass ich jemals etwas von seiner Existenz erfahren hätte. So etwas schreibt man erst, wenn der vermeintliche Nebenbuhler nach drei Abmahnungen den Schuss immer noch nicht gehört hat. Ich war sauer, wollte jedoch nicht eskalieren.

Ich sah zwar, dass er zweimal etwas tippte, aber ich konnte seine Nachrichten nicht lesen, bevor ich meine unten stehende Antwort schrieb. Der Facebook-Messenger wollte wohl vermutlich, dass ich erst Zuckerbergs zwielichtigen Datenschutzrichtlinien zustimmte, was ich, ohne mich damit zu befassen, schnell tat, weil ich weiterlesen wollte, was dieser Troll von mir wollte. Somit las ich nicht den Vornamen seiner Freundin, der Vorname des Mädchens, mit dem ich aktuell eine richtig geile Zeit verbringe. Doch selbst wenn, es gab da durchaus noch ein paar Damen mehr, die diesen Namen trugen und mit denen ich in diesem Jahr schrieb. Das mit dem „Neffen“ hätte ebenfalls grellstes Licht ins Dunkel gebracht. Weil ich also nicht genau wusste, ob der Kerl mir auf einmal einfach nicht mehr antwortete, schrieb ich:

Das offensichtliche wurde zunehmend offensichtlicher. Seine fünf Schwestern, sein Vater und dann kommt da noch der Vorname meiner Tante? Das konnte nur … ja. Okay. Ich antwortete ihm und fragte gleichzeitig das Mädchen, zwei Sitzreihen vor mir, ob ihr Freund Soundso hieß. In der WhatsApp-Gruppe meiner Familie erkundigte ich mich auch noch kurz nach ihm. Es bestätigte sich wiederholt, was ich ab da schon wusste: Es war der Sohn aus vorheriger Ehe des Mannes meiner Tante. Vor nicht allzu langer Zeit war er in der Familiengruppe dabei, bevor er aus mir unbekannten Gründen gelöscht wurde. Muss ihm scheinbar auch aufgefallen sein, wer ich wirklich war. Nicht nur ein Freund seiner Halbschwestern und seines Vaters. Ich war Familie. Ein Typ, der ihn schon kannte als er ein kleiner Scheißer war. Ein Typ, der keine Angst vor ihm hat. Ein Typ, der auf einmal Bock hatte, seine Freundin vor seinen Augen von hinten zu nehmen.

Sie wollte einen Screenshot, den ich ihr von den ersten vier Nachrichten gab. Sichtlich beschämt über sein Verhalten, sah sie mich an, lachte peinlich berührt und sagte, das würde gerade vieles für sie ändern. (Yop, richtig geschlussfolgert: Es ist NICHT das Mädchen, mit dem ich aktuell jede Menge Spaß habe. Nur der Vorname ist der gleiche.)

Der Ton wurde urplötzlich sanfter. Uppsi, Fehler gemacht und zurückrudern wollen. So leicht kam er mir nicht vom Haken. Ich war weiterhin sauer über sein Überspringen von 20 Eskalationsstufen. Währenddessen berichtete man in der Familiengruppe davon, dass man sein Verhalten schon lange über hätte und vor seinen Ausbrüchen Angst habe. Später wurden mir bipolar anmutende Persönlichkeitsstrukturen beschrieben, die in diesem Chat schon erkennbar mitschwingten.

Plot-Twist: Ich habe seiner Freundin im Lagerraum einer Station die Muschi geleckt (schöne Muschi; super rasiert, obwohl es mitten in der Woche war), sie im Stationszimmer, Bettenkammer und Aufzug begrabscht und geküsst. Dem „unreinen Raum“ hat sie dem Namen alle Ehre gemacht als sie meine Eier gegen meinen steifen Schwanz drückte. Während des Onkologie-Unterrichts bat sie mich, ihre Brust nach einem Tumor abzutasten, denn sie habe da was gespürt. Ich tat es auf der Schultoilette, riss ihren BH runter und lutschte an ihren Nippeln (dabei spürte ich, dass sich auch in ihrer klatschnassen Vagina kein Tumor befand). Kurz darauf drückte ich ihr unter der Schulbank (letzte Reihe) meinen nackten Schwanz in die Hand, den sie mir (rot werdend und breit grinsend) kurz massierte, bevor es ihr zu heikel wurde (die Lehrerin war da, zusammen mit 28 Schülern von denen sich jederzeit einer hätte zu uns wenden können). Und ich habe keine verfickte Ahnung, was davon passierte, während sie schon mit ihm zusammen war.
Ein Gutes hat er: Sie trainiert mit seiner Langhantel, um mich ihre Muskeln fühlen zu lassen. Sie weiß, dass ich auf sowas stehe. Und trotz alle dem will ich aktuell nichts von ihr. Großes ABER: Kann Wird sich ändern, wenn er mir auf den Sack geht.

So. Jetzt darf er mir die Fresse einschlagen.

(Ganz ehrlich, liebe Herren … wie kann man nur so eifersüchtig sein? Das sind viele von euch und das ist verfickt peinlich!)

PS: Habe die Screenshots nachbearbeitet, um meine und die Identität des Eifersüchtigen zu schützen.

PPS: Als ich seiner Freundin sagte, er könne zu mir kommen, wenn es noch ein Problem gebe, bekam sie diesen freudig-sexuell-erregten Blick, wie sie ihn einmal hatte, als ich nach einer versauten Schulaufgabe (die dann doch eine 1 wurde), meine Faust in den Tisch schlug. War auch der Grund, warum ich sie nicht weiter zu verführen versuchte: Je aggressiver ich war, desto geiler wurde sie. Kann schief gehen, vor allem, wenn man sich den Arbeitsplatz teilt. Ein ähnliches Problem hatte ich ja bereits mit einer Assistenzärztin.

~ Nein. Dieses/Meines/Unser Trauerspiel darf nicht kommentiert werden. ~

Alien Ant Farm – Movies (Original Version)

Alien Ant Farm – Movies (Original Version)

Als kleiner Cineast gefällt mir der Song. Diese Original-Version des Video-Clips gefällt mir allerdings besser als dieses überzogene Kino-Chaos, das wir auf MTV und VIVA ständig zu sehen bekamen. Einfach eine viel bessere Performance, weil so herrlich unkonventionell. Und ja, es gibt sogar noch ’ne dritte Version. Es waren sogar glaube ich drei verschiedene Recordings des Songs unterwegs, die sich auf verschiedenen Compilations tummelten. Eine davon hatte ziemlich schräges Gesang im Refrain und ich dachte mir damals immer, da passt doch was nicht?! ^^

Nr. 7, Nr. 8, Nr. 6 – Wut, Ärger, Aggression

Nr. 7, Nr. 8, Nr. 6 – Wut, Ärger, Aggression

Fast genau auf den Punkt zwei Monate ist es her, dass ich mit meiner Ex Schluss machen musste, und schon beginne ich den Tag damit, ein gesamtes Wohnhaus das übertriebene Stöhnen eines Mädchen hören zu lassen, das ich erst zum zweiten Mal gesehen habe. Mehr dazu andermal in meiner Tinder-Reihe. Gab da ein paar Matches, über die ich hier noch schreiben muss.

Ich war der Meinung, mein gestriges Date, die Nacht und das heutige Aufwachen waren eine nicht unschöne Sache und die Ausbildung bumst mich auch grade wieder, gönn ich mir doch was! Chinesisches Buffet. Macht mich glücklich. So einfach gestrigkt ist Nigk. Als pathologischer Langsam-Esser kein gutes Geschäft für mich. Mit meiner Ex ein fast wöchentliches Ritual und ja, auch mit einigen anderen Damen vor und nach ihr (als Frau hätte man ja gerne eine völlig unrealistische Exklusivität: alles was man sagt und tut, soll seine Premiere bei ihr feiern und niemals nie nicht wiederaufgeführt werden. Natürlich.).

Alleine am Buffet — ist doch traurig? Keiner, der mir sagt, dass meine Nase läuft (das tut sie beim Essen ständig, seit meiner frisch aufgedeckten Hausstaub-Allergie eigentlich immer). Keiner, der mir sagt, dass mein Mund voller Erdnusssoße ist (ich kann nicht essen und ich bin süchtig nach richtig nussiger Erdnusssoße. Schlechte Kombination). Keine(r), dessen Arsch ich in der Warteschlange heimlich betatschen kann. Keiner, der mir sagt, wie gut ich aussehe, obwohl meine inzwischen unbekämpfbare Fettplauze durch jedes meiner T-Shirts gnadenlos durchmatscht. Keiner, der sich mit mir über Gott und die Welt unterhält, mir aus seiner Woche erzählt und mir beim reflektieren hilft. Keiner, der mich durch seine bloße Anwesenheit dazu motiviert, noch einen Teller und noch einen Teller und noch einen Teller weit über der Schmerzgrenze zu leeren, bis ich mir mit einem letzten, völlig unnötigen Dessert (drei Kugeln Eis, drei Windbeutel, drei Stück Marmorkuchen, drei Kokoslöffelbiscuits, drei Mini-Dickmanns und ein Vanillepudding, der unfassbar beschissen schmeckt, was ich aber jedes mal aufs Neue vergesse) den gustatorischen Todesstoß versetze und für den Rest des Wochenendes dem latenten Gefühl eines sich ankündigenden Kotzschwalls ausgeliefert bin.

Mir fällt auf, wie beschissen es ist, ständig Smartphone, Geldbeutel und Schlüsselbund in nicht dafür gemachten Hosentaschen zu haben, weil niemand ein Auge drauf werfen kann oder eine Handtasche am Start ist. Ich sehe durchs Fenster den Supermarkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite, an dem wir uns für entspannte Filmabende eindeckten. Möchte eine Hand, nach der ich greifen kann, genau jetzt, bevor ich diese köstlichen Wan Tan durch die Erdnusssoße ziehe, weil man mit ihnen durch ihre Taschenfalz am meisten Soße aufladen kann. Und ich will jemanden, der mir sagt, wie widerlich es ist,  Sushi und einfach alles in verfickte Erdnusssoße zu tunken. Jemand, der mich, durch seine Art mich für verrückt zu erklären, dazu zwingt, mehr und mehr Wasabi aufzuschaufeln, es sogar pur zu essen. Jemand, der mich zum Lachen bringt. Jemand, den ich ich zum Lachen bringen kann. Nicht woanders oder später, sondern jetzt, an diesem Tisch, meinem Stammtisch, der früher Nr. 7 war, dann umbenannt in Nr. 8 und inzwischen Nr. 6. Mindestens 786 mal habe ich mir gedacht, dass ich dich liebe. Und mindestens 786 mal habe ich geglaubt, dich das spüren zu lassen.

Am 09.03.2018 habe ich dir persönlich, am Bahnhof deines 69 km entfernten Wohnortes, so einfühlsam wie möglich versucht zu sagen, dass es aus ist. Du wolltest mich nochmal „rumkriegen“. Du hast mir gesagt, wie schlecht es dir in der Trennung ging. Ich gab dir Tipps, doch für mich war klar, dass ich der absolut falsche Ansprechpartner dafür war. Du fragst nicht deinen Dealer, wie du von der Droge loskommst. Und wieder hattest du genau das aus dir herausgelassen, was mich zuerst nur von dir wegdrängte, aber jetzt kilometerweit aus meinem Herz schoss: Deine Wut, dein Ärger, deine Aggression. Dass ich dir deine Ausgabe des „Fänger im Roggen“ zurückschicken musste, fühlte sich an wie ein Freispruch. Danke, für die oft schöne, gemeinsam verbrachte Zeit.

~ Du würdest das hier kommentieren, wenn du von diesem Blog wüsstest. ~

Amazon liest meinen Blog …

Amazon liest meinen Blog …

Gestern folgende E-Mail von Amazon bekommen:

Die darin enthaltenen Bücher würden mich nicht davon abhalten, mir in den Kopf zu schießen. Ganz im Gegenteil. So verliert Amazon leider einen bislang sehr kaufwütigen DVD-/Blu-ray-Kunden. Ziemlich schlechtes Marketing, meine lieben Freunde aus Seattle*.

*Apropos: Grade wieder hart auf dem Grunge-Alt-Trip. Pendle zwischen Seattle und Minneapolis hin und her. Hüsker Dü, The Replacements, Babes in Toyland, Crunt, 7 Year Bitch, Green River, Mudhoney, Melvins, Love Battery … aber natürlich nicht ohne einen Umweg nach Chicago. Die ersten Smashing Pumpkins Alben halte ich immer noch für genial. Hilft mir beim Lernen und Durchhalten.

Die Aktien steigen

Die Aktien steigen

Ich dachte mir: Woah, wär das nicht geil, wenn in diesem kleinen Kalender, rechts an der Sidebar meines Blogs, für den Monat April so eine rote Markierung für jeden Blog-Post so voll krass quer durchgeht? Dazu müsst ich heute was bloggen, aber nur was? Beitragsentwürfe gibt es so viele (19 Beiträge), Notizen auf dem Smartphone gibt es so viele (42 Notizen),  Ideen gibt es so viele (163.944 Ideen) … im Backend schlummern sogar schon zwei fertige Beiträge, die nur darauf warten, irgendwann mal in einer Schreibblockade von mir gepostet zu werden, damit niemandem was auffällt. Doch jetzt gerade, in diesem Moment, habe ich nicht den blassesten Schimmer was ich schreiben soll, wo ich anfangen und wie ich dann aufhören könnte … zu anstrengend …

Dass ich heute eine Schulaufgabe zu einem Thema geschrieben habe, welches ich bereits im Studium hatte, mit 1,0 bestand, jetzt aber schlechter abschneiden werde – weil die verfickte Berufsschulaufgabe schwerer war als eine scheiß Fachhochschul-Klausur – … hm … erwähne ich das? Erwähn ich auch meine vielen Spicker, die mich vom Absturz bewahrten, nur weil ich zu depressiv zum Lernen war? Erwähne ich die Erleichterung, die ich danach verspürt habe? Erwähne ich meine Sorge, dass ich dadurch befürchte so das Lernen zu verlernen? Mal lieber nicht. Die anderen haben ja auch gespickt. Warum sollen die sich einen Wettbewerbsvorteil erschleichen dürfen, dazu noch in einer Branche, wo eh jeder eingestellt zu werden scheint. Bis auf mich dann, man wird’s sehen. Pech ist mein Schatten, sogar in tiefster Nacht.

Aussichtsreiche Zukunftsprognose rot markiert, zurück in die Vergangenheit, von links unten nach rechts oben. Purer Zufall, ich schwör’s. Nein, den Beitrag vom 1. April hab ich nicht erst jetzt geschrieben, damit das besser aussieht. Ich schwöre bei Gott, wirklich.

Wenn das Schreiben einer To-Do-Liste suizidal macht

Wenn das Schreiben einer To-Do-Liste suizidal macht

Nicht unbedingt kryptisch hier beschrieben worden, dass ich, wie so oft, mit meinem Leben überfordert bin. Modulprüfung nachschreiben, eine Präsentation zu einem schwierigen Thema vorbereiten und halten, eine weitere Schulaufgabe verkacken, eine schriftliche Ausarbeitung verfassen, für eine andere Klausur lernen, drei Tage für Teambildungs-Besinnungsscheiße vergeuden … und heute: „Ach Roger, magst du …“

Da sind 26 fremde Leute aus einem fremden, deutschsprachigen Land, das ich jetzt nicht nennen möchte, weil die falschen Leute sonst diesen Blog ergooglen könnten. Sie stürmen einen Klassenraum, der vor einer Stunde noch aus zwei Räumen bestand. Ich möchte mich aus sämtlichen Präsentationen, Feiern und Diskussionen raushalten. Ertrage das grad einfach nicht, zu viel Frust, zu viel Stress, zu viel Pseudo-Trauma. „… den Magazinartikel zur heutigen Veranstaltung schreiben? Du schreibst so gut!“ 

Nein, mag ich nicht! Aber ich muss jetzt wohl, weil meine Klassenleiterin mich darauf angesprochen hat. Die Schulleitung weiß auch schon Bescheid, dass ich das übernehm (noch vor mir). Ja, ich prokrastiniere wieder wie verrückt, mache nicht was ich sollte. Da hab ich doch nicht die Zeit noch ’nen Artikel zu schreiben!? Außerdem sind die gemachten Bilder dazu schlecht (verschwommen, digital gezoomt, schlechte Bildkomposition, schlechter Bildausschnitt), weil nicht ich sie gemacht habe. Here we go again – mein verfickter alter Beruf als Drecksredakteur. Das Argument „Da bin ich ja nicht umsonst weggeflüchtet, von diesem Scheißjob“ zieht auch nicht, da ich ja nach wie vor gerne meinen Arbeitgeber auf Messen vertrete (und schon bin ich zurückverfrachtet in meine alte Werbeagenturzeit), das aber auch nur, weil ich dann nicht auf Station arbeiten muss. Für diesen Artikel bekomme ich NADA! Ein müdes Lächeln, vielleicht. Oder überspielte Freude von meiner Klassenleitung, was auch an Medikamentenmissbrauch liegen könnte.

ICH KANN NICHT SCHREIBEN! Sechs Jahre als professioneller Texter in einer Agentur gearbeitet und noch ein paar Jährchen länger so nebenher. Doch wer meinen Blog liest, weiß: Ich kann wirklich nicht texten. Wirklich nicht. Ständig irgendwelche Fehler, komische Satzbauten, beschissenste Metaphorik, Interpunktion gesetzt nach Cumshotspritzern auf dem Monitor, nach Pornhub- und xvideo-Binge-Watching. KOMM, HÖR MIR AUF!

(Menschen strengen mich so sehr an. Ich sitze zwischen sechs süßen Mädels, quetsche sie ein bisschen für den Artikel aus, scherze mit ihnen, betatsche die Muskeln der Heißesten von ihnen, bin noch frustrierter, weil ich keinen Weg finde, sie zu ficken, starre sie den Tag über immer wieder mal an und bin noch frustrierter, denn fuckisdiegeil … übersehe, wie ein anderes, ebenfalls hübsches Mädchen mit mir flirtet bzw. mache nicht mehr daraus … Kann ich dieses mir aktuell so verhasste „Zwischenmenscheln“ abschalten, fühle ich mich einfach nur erschöpft … fahre nach Hause, rege mich über jeden  Menschen auf, den ich sehe … möchte mich für ein volles Jahr ausklinken, mich mal wieder neu orientieren, ernsthaft Hilfe in Anspruch nehmen … ich brauche ein verficktes Wunder, sonst fahre ich mein Leben an die Wand, in den Gegenverkehr oder an den nächstbesten Baum … ich bin einer dieser Menschen, die kein Motorrad haben sollten …)

~ Kommentier doch diesen Scheiß nicht, Mensch! ~